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Akquise & Vertrieb

Value-based Pricing

Value-based Pricing bedeutet, dass du den Preis am Wert für den Kunden ausrichtest, also am Ergebnis das die Website bringt, statt an deinem Aufwand in Stunden. Nicht "was kostet mich das", sondern "was ist es dem Kunden wert".

Für dich als Webdesigner ist Value-based Pricing der Bruch mit der Stunden-Logik. Solange du nach Aufwand abrechnest, bestraft dich jede Routine und jeder Effizienzgewinn, denn schneller arbeiten heißt weniger verdienen. Value-based Pricing dreht das um: Du fragst nicht, wie lange du an der Seite sitzt, sondern was die Seite für den Kunden bewegt. Ein Handwerker, der über eine bessere Website mehr qualifizierte Anfragen pro Monat gewinnt, denkt nicht in deinen Arbeitsstunden, sondern in zusätzlichen Aufträgen. Genau dieser Hebel ist deine Preisgrundlage, und er hat mit deinem internen Aufwand wenig zu tun.

In der Praxis braucht das zwei Dinge. Erstens musst du den Wert sichtbar machen, bevor du einen Preis nennst: Im Erstgespräch herausfinden, was ein neuer Kunde dem Betrieb wert ist, wie viele Anfragen die alte Seite verschluckt, was ein Relaunch realistisch verändern könnte. Zweitens brauchst du einen objektiven Aufhänger, der die veraltete Website belegt, sonst bleibt dein Argument Behauptung. Hier setzt findflix an: Ein konkreter Befund zum Zustand der bestehenden Seite macht den Abstand zwischen Ist und Soll greifbar, und dieser Abstand ist der Wert, über den du redest. Wer den Wert nicht beziffern kann, landet automatisch wieder beim Stundensatz.