UX (User Experience)
UX (User Experience) ist das Gesamterlebnis, das eine Website beim Besucher auslöst: wie leicht er findet, was er sucht, wie schnell er sein Ziel erreicht und wie es sich anfühlt. Gute UX heißt, dass aus einem Besucher mühelos ein Anruf, eine Anfrage oder ein Auftrag wird.
UX umfasst alles zwischen dem ersten Klick und dem erreichten Ziel: Struktur, Navigation, Lesbarkeit, Ladezeit, Formulare, mobile Bedienbarkeit. Wichtig für dich als Webdesigner ist die Abgrenzung zur UI. Die UI ist das Aussehen, also Farben, Buttons, Typografie. UX ist die Wirkung. Eine optisch hübsche Seite kann eine miserable UX haben, etwa wenn die Telefonnummer drei Scrolls tief steckt oder das Kontaktformular nach zwölf Pflichtfeldern verlangt.
Für deine Akquise ist UX dein stärkstes Argument, weil sie sich in Geld übersetzen lässt. Bei einem Handwerker, dessen Anfrage-Button auf dem Handy aus dem Bild läuft, redest du nicht über Geschmack, sondern über verlorene Aufträge, und das versteht jeder Inhaber sofort, ganz ohne Design-Vokabular.
Mach UX im Termin deshalb erlebbar statt subjektiv: Öffne die Kundenseite live auf dem Smartphone und lass den Inhaber selbst versuchen, einen Termin anzufragen. Das stille Fummeln am Bildschirm verkauft den Relaunch besser als jede Folie. Genau solche Schwächen fließen auch in den findflix Webdesign-Score ein, damit du sie schon vor dem Erstkontakt erkennst.