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Marketing & Content

ROAS

ROAS (Return on Ad Spend) ist eine Kennzahl, die den Umsatz ins Verhältnis zu den dafür eingesetzten Werbeausgaben setzt: bei 500 Euro Anzeigenbudget und 2.000 Euro Umsatz liegt der ROAS bei 4:1. Sie misst, wie effizient bezahlte Kampagnen Geld zurückbringen.

Für dich als Webdesigner taucht ROAS an zwei Stellen auf. Erstens bei deiner eigenen Akquise: wenn du Google Ads oder Meta-Anzeigen schaltest, um an Aufträge zu kommen, sagt der ROAS dir, ob sich das Budget rechnet. Ein ROAS von 4:1 klingt gut, sagt aber nur etwas über Umsatz, nicht über Marge. Bei einem 3.000-Euro-Auftrag mit hohem Eigenaufwand kann ein scheinbar starker ROAS trotzdem dünn werden, sobald deine Arbeitszeit eingerechnet ist. Deshalb ist der ehrlichere Hebel für die meisten Webdesigner ohnehin nicht bezahlte Reklame, sondern Empfehlungen und systematische Kaltakquise bei Betrieben mit veralteten Websites.

Zweitens, und für dich verkaufstaktisch interessanter, ist ROAS das Argument deiner Kunden. Ein lokaler Betrieb, der monatlich Geld in Google Ads steckt, schickt diesen Traffic auf eine Landingpage, die oft langsam, unübersichtlich oder auf dem Handy kaputt ist. Jeder Klick kostet Geld, aber ein großer Teil springt vor dem Anruf oder dem Formular ab. Genau hier verbesserst du den ROAS deines Kunden, ohne dass er einen Cent mehr ins Werbebudget steckt: bessere Above-the-fold-Struktur, klarer Call-to-Action, schnellere Ladezeit. Das ist ein konkreter, in Euro nachrechenbarer Pitch, weit überzeugender als reine Geschmacksargumente über das Design.