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Webdesign & UX

Mockup

Ein Mockup ist der statische, voll gestaltete Entwurf einer Website oder einzelnen Seite, der zeigt, wie das fertige Produkt aussieht: Farben, Typografie, Bilder, Abstände und Markenelemente, aber noch ohne Klick-Funktion. Es liegt zwischen dem groben Wireframe und dem interaktiven Prototyp.

Für dich als Webdesigner ist das Mockup das Dokument, an dem ein Projekt verkauft oder zerredet wird. Während ein Wireframe nur Struktur und Hierarchie skizziert (Kästen statt Inhalte), zeigt das Mockup die echte Anmutung in voller Auflösung: das gewählte Schriftpaar, die Farbwelt des Kunden, die Heldenbilder, die Button-Stile. Genau das ist es, was ein Kunde sich vorstellen kann und freigibt, bevor du eine einzige Zeile baust. In der Praxis entstehen Mockups meist in Figma, manche Teams springen mit Framer oder einem visuellen Builder direkt eine Stufe weiter Richtung klickbarer Prototyp. Der entscheidende Punkt bleibt: ein Mockup ist statisch, es simuliert noch keine Interaktion, kein Scrollen, kein Hover, kein Formular. Wer das vorab klar kommuniziert, vermeidet die typische Erwartungslücke („Warum kann ich da nicht klicken?“).

In der Akquise ist das Mockup dein stärkstes Argument, oft noch vor dem Angebot. Wenn du einen lokalen Betrieb mit veralteter Website ansprichst, überzeugt ein schnelles Vorher-nachher-Mockup seiner eigenen Startseite mehr als jede Featureliste, weil der Inhaber sein Geschäft im neuen Gewand sieht. Genau hier setzt findflix an: du findest über den webdesign-score Betriebe, deren Auftritt objektiv hinterherhinkt, und lieferst mit einem zielgerichteten Mockup den emotionalen Beweis, dass es besser geht. Halte den Aufwand pro Lead trotzdem niedrig. Ein Mockup ist Vorleistung, und Vorleistung skaliert nur, wenn sie aus echtem Kaufsignal entsteht, nicht aus Hoffnung.