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Webdesign & UX

Mobile First

Mobile First ist die Entwurfsreihenfolge, bei der du eine Website zuerst für den schmalen Smartphone-Bildschirm gestaltest und das Layout dann nach oben für Tablet und Desktop erweiterst. Du startest mit der härtesten Einschränkung statt mit der bequemen Desktop-Ansicht.

Wichtig fürs Kundengespräch ist die Abgrenzung zum Responsive Design: Responsive ist die Technik, mit der sich ein Layout per CSS an jede Bildschirmgröße anpasst, Mobile First ist die Reihenfolge, in der du denkst. Wer Desktop zuerst baut und am Ende „noch fürs Handy quetscht“, produziert genau die überladenen, zerbrochenen Mobile-Ansichten, die du bei deinen Leads in findflix ständig siehst. Mobile First zwingt dich, von Anfang an zu priorisieren, was auf 360 Pixel Breite wirklich rein muss, und das überträgt sich von selbst auf die größeren Screens. Für die Akquise ist das ein konkreter Hebel, denn der Großteil der lokalen Interessenten, die du findest, bekommt seinen Traffic vom Smartphone: der Kunde sucht unterwegs nach dem Handwerker oder dem Restaurant in der Nähe.

Dazu kommt der technische Zwang von Googles Seite. Seit dem 5. Juli 2024 ist das Mobile-First-Indexing vollständig ausgerollt, Google bewertet und rankt also ausschließlich die mobile Version einer Seite, unabhängig davon, wann sie gebaut wurde. Für dich heißt das konkret: Inhalte, interne Links und strukturierte Daten, die nur auf dem Desktop existieren oder auf dem Handy ausgeblendet werden, sind fürs Ranking faktisch nicht vorhanden. Wenn die alte Website deines Interessenten auf dem Smartphone unbedienbar ist, ist das nicht nur ein UX-Problem, sondern auch eine direkte Ranking-Bremse, und damit dein stärkstes Verkaufsargument im Erstkontakt.