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Akquise & Vertrieb

Lead-Scoring

Lead-Scoring ist die systematische Bewertung von Leads nach einem Punktesystem, das vorhersagt, wie wahrscheinlich ein Kontakt zum Kunden wird. Statt jede Adresse gleich zu behandeln, sortierst du nach Eignung und Kaufsignalen und arbeitest die heißesten Treffer zuerst ab.

Klassisch trennt Lead-Scoring zwei Dimensionen: den Fit (passt der Kontakt überhaupt zu deinem Wunschkunden, also Branche, Größe, Region) und das Engagement (zeigt er Kaufsignale wie Website-Besuche oder eine Anfrage). Für dich als Webdesigner in der Kaltakquise sieht das anders aus als bei einem klassischen B2B-Vertrieb mit Newsletter-Funnel: Bei einem kalten lokalen Betrieb hast du noch kein Verhalten, das du tracken könntest. Dein Score speist sich deshalb fast komplett aus der Eignung, und die liest du an der Website ab. Eine Seite von 2014 ohne mobile Ansicht, eine Ladezeit jenseits aller Geduld, ein lückenhaftes Impressum, ein kaputtes Google Business Profil: Jeder dieser Befunde ist ein Punkt, der den Lead nach oben schiebt, weil das Problem sichtbar und das Gesprächsthema schon serviert ist.

Genau das nimmt dir findflix ab. Der Webdesign-Score, die gemessene Ladezeit und die erkannten Schwachstellen sind nichts anderes als ein vorgerechnetes Lead-Scoring, mit dem du eine endlose Treffer-Liste in eine Reihenfolge bringst, ohne hundert Seiten selbst zu öffnen. So vermeidest du den teuersten Fehler in der Akquise: Zeit an Betrieben zu verbrennen, deren Seite längst gut genug ist, während der lohnende Nachbar unangerufen bleibt. Wichtig bleibt, deinen Score ehrlich zu eichen: Ein niedriger Webdesign-Score allein macht noch keinen Auftrag, wenn der Betrieb gar kein Budget oder kein Interesse an Sichtbarkeit hat. Behandle das Scoring als Priorisierung, nicht als Garantie, und gleiche es nach den ersten Gesprächen an deiner echten Abschlussquote ab.