Interne Verlinkung
Interne Verlinkung bezeichnet alle Links, die innerhalb einer Domain von einer Unterseite auf eine andere zeigen. Sie steuert, wie Google die Seiten findet, gewichtet und thematisch zuordnet, und führt Besucher gezielt durch die Website.
Für dich als Webdesigner ist die interne Verlinkung der unsichtbare Teil deiner Arbeit, der über Sichtbarkeit entscheidet. Wenn du für einen Kunden eine schöne Website baust, die Leistungsseite aber nur über das Menü erreichbar ist, vererbt sie kaum Autorität und rankt schlechter, als sie müsste. Google folgt Links, um Seiten zu finden und ihre Wichtigkeit einzuschätzen: Eine Seite, die häufig aus dem Fließtext verlinkt wird, gilt als relevanter und wird öfter gecrawlt. Links im Hauptinhalt zählen dabei mehr als die im Footer oder in der Navigation, und beschreibende Ankertexte (also der verlinkte Wortlaut wie „Badsanierung in Köln“ statt „hier klicken“) sagen der Suchmaschine, worum es auf der Zielseite geht.
Im Kundengespräch ist das ein dankbarer Hebel, weil du sichtbaren Mehrwert lieferst, ohne dass der Kunde neue Inhalte schreiben muss. Wichtige Geld-Seiten wie Leistungen, Kontakt oder Standorte sollten von der Startseite aus in zwei bis drei Klicks erreichbar sein und aus passenden Textstellen verlinkt werden. Verwaiste Seiten ohne jeden internen Link tauchen im Index oft gar nicht erst auf. Genau solche Schwächen findest du übrigens schnell, wenn du eine Bestandswebsite vor einem Pitch prüfst: dünne oder fehlende Verlinkung ist ein konkreter, gut erklärbarer Aufhänger für ein Relaunch- oder Optimierungsangebot.