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Akquise & Vertrieb

Ideal Customer Profile (ICP)

Das Ideal Customer Profile (ICP) beschreibt den idealen Kundentyp für dein Angebot, also welche Unternehmen den größten Nutzen aus deiner Arbeit ziehen, am besten zahlen und am längsten bleiben. Im Gegensatz zur Buyer Persona geht es um die Firma, nicht um die einzelne Person.

Für dich als Webdesigner ist das ICP die Antwort auf die Frage, an wen du eigentlich verkaufen willst, bevor du in die Akquise startest. Statt jeden Betrieb mit veralteter Website anzuschreiben, definierst du scharf, welche Art von Unternehmen wirklich zu dir passt: nach Branche, Region, Firmengröße, Budgetspielraum und Reifegrad. Ein gut geschnittenes ICP spart dir die Zeit, die du sonst in Leads steckst, die nie kaufen oder die dich im Projekt aufreiben. Es ist der Unterschied zwischen „ich mache Websites für alle“ und „ich baue conversionstarke Auftritte für Steuerkanzleien in Süddeutschland mit 5 bis 20 Mitarbeitern“.

Sinnvolle Kriterien, an denen du dein ICP festmachen kannst:

  • Firmografie: Branche, Standort und Region, Mitarbeiterzahl, ungefährer Umsatz, also alles, was eine Firma überhaupt zu einem zahlungsfähigen Kunden macht.
  • Schmerzpunkte: nicht-responsive Website, schlechte Ladezeit, kein Google Business Profil, fehlende BFSG-Konformität, also genau die Probleme, die du lösen kannst.
  • Wirtschaftlichkeit: Budget und Lifetime-Value, denn ein passender Kunde sollte nicht nur einmal zahlen, sondern auch für Pflege, Relaunch oder einen Retainer infrage kommen.

Das ICP beschreibt die Firma, die Buyer Persona dagegen den Menschen darin, den du tatsächlich anschreibst. In genau diese Logik passt auch findflix: du filterst lokale Betriebe nach Branche und Ort, der Webdesign-Score zeigt dir, wo der Schmerz objektiv groß ist, und übrig bleibt eine Liste, die deinem Profil entspricht statt einer zufälligen Telefonbuchseite.