Frontend vs. Backend
Frontend ist alles, was im Browser sichtbar ist und womit Besucher interagieren: Layout, Texte, Buttons, Animationen, gebaut mit HTML, CSS und JavaScript. Backend ist die unsichtbare Serverseite dahinter, die Daten speichert, Formulare verarbeitet und Inhalte ausliefert.
Für dich als Webdesigner ist diese Trennung mehr als ein Fachbegriff, sie definiert deinen Verantwortungsbereich im Angebot. Das Frontend ist dein Schaufenster: Es entscheidet, ob die Website deines Kunden vertrauenswürdig und modern wirkt, ob sie auf dem Handy sauber lädt und ob der Call-to-Action klickbar ist. Genau hier verdienst du dein Geld, denn ein veraltetes Frontend ist für den Kunden sofort sichtbar und damit ein starkes Verkaufsargument in der Akquise.
Das Backend dagegen läuft im Hintergrund: Kontaktformular-Versand, Termin-Buchung, Shop-Logik, das CMS, in dem dein Kunde später selbst Texte pflegt. Bei einem Kunden-Projekt musst du früh klären, wie viel Backend wirklich nötig ist. Eine reine Visitenkarten-Seite kommt mit minimalem Backend aus, ein Buchungssystem oder ein Onlineshop braucht echte serverseitige Logik und treibt Aufwand sowie Preis. Wer die Grenze klar zieht, vermeidet Scope-Creep und kann den Preis sauber begründen.
| Aspekt | Frontend | Backend |
|---|---|---|
| Wo es läuft | Im Browser des Besuchers | Auf dem Server |
| Typische Technik | HTML, CSS, JavaScript | PHP, Node.js, Python, Datenbank |
| Sichtbar für den Kunden | Ja, sofort beurteilbar | Nein, nur im Ergebnis spürbar |
| Relevanz in der Akquise | Hoch, hier entsteht der erste Eindruck | Mittel, eher Funktion und Aufwand |