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Akquise & Vertrieb

Follow-up

Ein Follow-up ist die geplante Nachfass-Aktion nach einem ersten Kontakt, also die zweite, dritte oder vierte Berührung mit einem Interessenten, der noch nicht zu- oder abgesagt hat. Ziel ist, das Gespräch lebendig zu halten und den Abschluss aktiv voranzutreiben, statt auf eine Antwort zu warten.

Für dich als Webdesigner entscheidet das Follow-up oft mehr über deinen Auftragseingang als der erste Pitch. Du schickst einen Webdesign-Score oder ein kurzes Angebot raus, hörst nichts, und hakst es innerlich ab. Genau hier liegt das Geld: In der Praxis kommen die wenigsten Abschlüsse beim Erstkontakt zustande, die meisten brauchen mehrere Berührungen. Trotzdem geben viele schon nach ein, zwei Versuchen auf. Wer dranbleibt, gewinnt also nicht zwingend die besseren Leads, sondern die, die andere liegen lassen. Wichtig ist, dass kein Follow-up nervt: Du lieferst bei jeder Berührung einen neuen Anlass, einen weiteren Befund von der Website des Kunden, eine konkrete Ladezeit-Messung, einen Hinweis auf ein abgelaufenes Datenschutz-Detail.

Der häufigste Fehler ist das reine Nachhaken („Hatten Sie schon Zeit, draufzuschauen?“), weil es dem Interessenten Arbeit gibt, ohne ihm Wert zu liefern. Besser ist ein Follow-up, das selbst etwas mitbringt und beim Lead-Magneten eines konkreten Problems auf seiner Seite ansetzt. In findflix hast du diesen Stoff schon: pro Lead findest du veraltetes Design, fehlende Mobiloptimierung oder schwache Core Web Vitals, die du Schritt für Schritt nachreichen kannst. Halte den Faden in einem System fest, sonst verlierst du den Überblick, wer wann welchen Befund bekommen hat. Beachte beim Erstkontakt aber den rechtlichen Rahmen: kalte Werbe-Mails an Unternehmen sind in Deutschland stark eingeschränkt, eine zulässige Erstansprache und die saubere Dokumentation gehören vor das Follow-up.