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Domain

Eine Domain ist die menschenlesbare Adresse einer Website, etwa meine-agentur.de. Sie wird beim Registrar gegen Jahresgebühr gemietet, nicht gekauft, und per DNS in die technische IP-Adresse des Servers übersetzt, auf dem die Website tatsächlich liegt.

Für dich als Webdesigner ist die Domain die digitale Marke deines Kunden: der Name, den Leute eintippen, auf der Visitenkarte lesen und sich merken. Entscheidend ist das Detail, dass eine Domain immer nur gemietet wird, meist im Jahresvertrag beim Registrar oder Hoster. Läuft die Verlängerung aus oder scheitert eine Abbuchung, wird die Adresse irgendwann frei, und mit ihr verschwinden alle eingehenden Links und die über Jahre aufgebaute SEO-Autorität. Trenne dabei sauber zwischen Domain und Hosting: Die Domain ist der Name, das Hosting der Speicherplatz, verbunden über DNS-Einträge, die bei einem oder bei zwei Anbietern liegen können.

In der Praxis ist die Eigentumsfrage der heikelste Punkt. Lege Kunden-Domains immer im Konto des Kunden an oder dokumentiere die Übertragung schriftlich, denn nichts bremst einen Relaunch so zuverlässig wie ein Domain-Account, an den niemand mehr herankommt, weil er noch auf dem Praktikanten von 2014 läuft. Hilfreich für die Akquise: Seit der NIS-2-Umsetzung im Dezember 2025 zeigt die DENIC-WHOIS-Abfrage bei Firmen-Domains wieder Inhaber, Adresse und Registrierungsdatum. Ein altes Registrierungsdatum verrät dir oft eine etablierte Firma mit angestaubter Website, also genau den warmen Lead, den du suchst.