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Vertrieb & CRM

Cross-Selling

Cross-Selling bedeutet, einem bestehenden Kunden ergänzende Leistungen zum bereits gekauften Produkt zu verkaufen. Du hebst nicht das gleiche Angebot teurer an, sondern verkaufst etwas Zusätzliches, das den ursprünglichen Auftrag sinnvoll abrundet.

Für dich als Webdesigner ist Cross-Selling der unaufwändigste Wachstumshebel, den du hast. Der Kunde vertraut dir bereits, die Zugänge sind eingerichtet, du kennst sein Geschäft. Statt mühsam neue Leute über Kaltakquise zu gewinnen, bietest du dem Kunden, der gerade seine neue Website bekommen hat, die Dinge an, die sie erst rund machen: Local SEO, damit er bei Google gefunden wird, ein gepflegtes Google Business Profil, regelmäßige Inhalte oder einen Wartungs-Retainer. Das ist kein aufgesetztes Mehrverkaufen, sondern echter Mehrwert, weil eine Website ohne Sichtbarkeit und Pflege selten das hält, was sie verspricht.

Der Unterschied zum Upselling ist wichtig: Beim Upselling verkaufst du eine größere oder bessere Variante derselben Sache, beim Cross-Selling eine andere, ergänzende Leistung. In der Praxis platzierst du Cross-Selling am besten dort, wo der Bedarf gerade spürbar wird, also direkt nach dem Launch oder im ersten Reporting-Gespräch, wenn der Kunde sieht, dass Besucher zwar kommen, aber noch nicht genug. Genau hier hilft dir ein nachvollziehbarer Befund: Wenn du anhand des findflix-Reports zeigst, wo die Website schwächelt, wird die Zusatzleistung zur logischen Konsequenz statt zum Verkaufsdruck.