CRM (Customer Relationship Management)
CRM (Customer Relationship Management) bezeichnet die systematische Pflege aller Kontakt- und Verlaufsdaten zu Interessenten und Kunden, meist gebündelt in einer Software. Es hält fest, mit wem du wann worüber gesprochen hast und was als Nächstes ansteht, damit kein Lead und kein Folgeauftrag verloren geht.
Für dich als Webdesigner ist ein CRM zuerst ein Gedächtnis für deine Akquise. Wenn du Kaltakquise machst oder Leads aus findflix exportierst, sammeln sich schnell Dutzende Kontakte mit unterschiedlichem Status: angeschrieben, Discovery-Call vereinbart, Angebot raus, Funkstille. Ein CRM ordnet das in eine Pipeline mit Phasen, sodass du auf einen Blick siehst, bei wem ein Follow-up fällig ist und wo ein Angebot seit zwei Wochen unbeantwortet liegt. Genau dort verlierst du sonst Umsatz, nicht beim ersten Kontakt, sondern beim Nicht-Nachfassen. Für ein bis zwei Personen reicht oft eine schlanke, visuelle Lösung wie Pipedrive (EU-Hosting in Estland); HubSpot ist mächtiger, aber schwerer, wenn du nur verkaufen und nicht ein ganzes Marketing-Ökosystem betreiben willst.
Zweitens ist das Thema auch für die Websites deiner Kunden relevant. Lokale Betriebe fragen zunehmend nach einem Kontaktformular, das direkt im CRM landet, nach einer Newsletter-Anbindung oder nach Terminbuchung mit automatischer Erfassung. Wenn du das sauber an ein CRM koppelst, lieferst du nicht nur eine Website, sondern ein Werkzeug zur Leadgewinnung, und das rechtfertigt einen höheren Preis als reines Pixel-Schieben. Achte dabei auf die DSGVO: Personendaten gehören idealerweise in ein CRM mit EU-Hosting, du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, und das Formular muss eine Einwilligung oder ein nachvollziehbares berechtigtes Interesse als Rechtsgrundlage haben. Ein CRM ist damit weniger ein Tool als eine Methode: jede Beziehung systematisch begleiten, von der ersten Mail bis zum Wartungsvertrag.