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SEO & Sichtbarkeit

Breadcrumb (Brotkrumen-Navigation)

Eine Breadcrumb-Navigation ist die kleine Pfadanzeige meist unter dem Header, die zeigt, wo eine Seite in der Hierarchie liegt, zum Beispiel Startseite > Leistungen > Webdesign. Sie hilft Besuchern bei der Orientierung und gibt Suchmaschinen ein klares Struktursignal.

Für dich als Webdesigner sind Brotkrumen ein kleines Detail mit doppeltem Nutzen. Auf der Seite deines Kunden senken sie die Absprungrate, weil ein Besucher mit einem Klick eine Ebene hochspringt, statt frustriert auf den Zurück-Button zu hauen. Gleichzeitig verstehen Google und Co. über strukturierte Daten (BreadcrumbList nach schema.org) besser, wie die Seiten zueinander stehen, und können den Pfad in den Suchergebnissen statt der nackten URL anzeigen, was die Klickbereitschaft erhöht. Wichtig zu wissen: Google blendet die Breadcrumb-Anzeige in der mobilen Suche inzwischen aus und zeigt dort nur noch die Domain. Das macht die On-Page-Brotkrumen und das Markup aber nicht überflüssig, denn für die Orientierung der Nutzer und das strukturelle Signal bleiben sie relevant.

Praktisch heißt das: Breadcrumbs lohnen sich vor allem bei Seiten mit echter Tiefe, also Online-Shops, Blogs oder Dienstleistern mit vielen Unterseiten, nicht bei einer flachen Onepager-Visitenkarte. Setze den Pfad so, dass er dem typischen Klickweg entspricht, nicht zwingend der URL-Struktur, und halte dich an drei bis fünf Ebenen. Für deine Akquise ist das ein konkreter Aufhänger: Findest du eine veraltete Kundenwebsite mit verschachtelter Sitemap, aber ohne Brotkrumen und ohne BreadcrumbList-Markup, hast du einen sauberen, sachlichen Einstieg ins Gespräch, der nichts mit Geschmack zu tun hat, sondern mit messbarer Orientierung und Sichtbarkeit.