API
Eine API (Application Programming Interface) ist eine definierte Schnittstelle, über die zwei Programme automatisiert Daten austauschen, ohne dass ein Mensch klickt. Statt eine Oberfläche zu bedienen, ruft das eine System ein anderes direkt auf und bekommt strukturierte Daten zurück.
Für dich als Webdesigner ist eine API der Grund, warum eine Website mehr kann als statischer Text. Wenn auf der Seite deines Kunden eine Google-Maps-Karte mit Standort liegt, ein Buchungskalender Termine zieht, ein Shop Zahlungen über Stripe abwickelt oder ein Formular den Lead direkt ins CRM schiebt, läuft das über APIs. Du baust das Frontend, die API liefert im Hintergrund die Daten. Wichtig zu wissen: viele dieser Schnittstellen brauchen einen API-Key, der oft an ein Abrechnungskonto gekoppelt ist. Google hat etwa 2025 das pauschale Gratis-Guthaben gestrichen und auf Freikontingente pro Dienst umgestellt, ohne Key-Beschränkung auf die Domain und ohne Tageslimit kann dir ein Bug oder Missbrauch die Rechnung des Kunden hochtreiben. Das gehört in deine Übergabe.
In der Akquise hilft dir das Verständnis doppelt. Erstens als Verkaufsargument: eine veraltete Seite ohne Anbindung an Buchung, Bewertungen oder Zahlung lässt täglich Anfragen liegen, das ist ein konkreter Hebel im Pitch statt nur „sieht alt aus“. Zweitens in deinem eigenen Stack. findflix liefert seine Lead-Daten ebenfalls über APIs aus den Quellen, und wenn du Akquise automatisieren willst, verbindest du Tools über genau solche Schnittstellen, oft per Webhook, der dich aktiv benachrichtigt, sobald ein Ereignis eintritt, statt dass du ständig nachfragst.