AIDA-Modell
AIDA ist ein klassisches Werbewirkungsmodell mit vier Stufen: Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung). Es beschreibt, welche Phasen ein Besucher durchläuft, bis aus einem flüchtigen Blick eine konkrete Handlung wird, etwa eine Anfrage.
Das AIDA-Modell geht auf den US-Werbepionier Elias St. Elmo Lewis Ende des 19. Jahrhunderts zurück und ist bis heute das wohl bekannteste Stufenmodell, um Werbe- und Verkaufsbotschaften zu strukturieren. Für dich als Webdesigner ist es weniger Theorie als Bauplan: Jede Landingpage deiner Kunden sollte diese vier Stufen sauber abbilden, sonst verpufft Traffic ohne Anfrage. Wenn du eine veraltete Kundenseite analysierst, ist AIDA ein schneller Diagnose-Raster. Fehlt eine Stufe, weißt du, warum die Seite trotz Besuchern keine Aufträge bringt.
Konkret übersetzt sich das Modell in handfeste Bausteine, die du in fast jedem Pitch und jedem Relaunch wiederfindest:
- Attention: die Hero-Section above the fold, die in Sekunden klarmacht, worum es geht, plus eine starke visuelle Hierarchie.
- Interest: Leistungen, Nutzen und Storytelling, die den Besucher zum Weiterlesen bewegen statt zum Wegklicken.
- Desire: Social Proof, Testimonials und Referenzen, die Vertrauen aufbauen und Verlangen wecken.
- Action: ein eindeutiger, gut platzierter Call-to-Action, der Reibung rausnimmt.
Genau dasselbe Raster hilft dir übrigens in der eigenen Akquise: Ein Cold-Mail oder ein findflix-Lead-Pitch funktioniert nach derselben Logik, von der Betreffzeile (Attention) bis zur konkreten Terminanfrage (Action). AIDA ist heute kein vollständiges Modell mehr, da es lineare Kaufpfade annimmt und After-Sales sowie Empfehlungen ausblendet, aber als pragmatischer Check für Conversion-orientiertes Design bleibt es schwer zu schlagen.